Und wieder eine Absage!! #Killerspiele #Zensursula #Waffenlobby #CXT Convention-X-Treme PDF  | Drucken |  E-Mail
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Geschrieben von: Martin Ehrentraut   
Freitag, den 03. Juli 2009 um 16:25 Uhr

Convention-X-Treme 14 abgesagt!!!

Der Computerfreunde Verein Karlsdorf-Neuhardt hat auf politischen Druck hin sein für August geplantes Lan-Event abgesagt.

Das schlimme an dieser Entscheidung ist nicht der Politische Druck diese Veranstaltung abzusagen sonder das gleichzeitig die Waffenlobby eine Internationale Veranstaltung für Kinder und Jugendliche plat und durchführen wird.

Diese Veranstaltung sollte gestoppt werden. Denn wer keinen Zugriff auf Waffen hat der kann auch niemand umbringen und dabei ist es egal ob er so genannte Killerspiele spielt oder nicht aber es ist durchaus relevant ob er mit Waffen umzugehen gelernt hat oder sogar an welche rankommt.

Hier der komplette Bericht von Heise: (Quelle: Heise.de LAN-Party-abgesagt )

LAN-Party wegen "Killerspielen" abgesagt

Veranstaltungen, bei denen es um "Killerspiele" geht, sind in Baden-Württemberg derzeit nicht gerne gesehen. Nach dem Amoklauf von Winnenden ist die emotional geführte Debatte um Gewalt in Computerspielen wieder voll entflammt. Die E-Sport-Events "Intel Fridy Night" in Stuttgart und Karlsruhe wurden abgesagt. Dem öffentlichen Druck hat nun auch der Veranstalter einer regionalen LAN-Party im Ländle nachgegeben und die 14. Convention-X-Treme (CXT) abgesagt, die im August in der Altenbürghalle im Sportzentrum der 9000-Seelen-Gemeinde Karlsdorf-Neuthard stattfinden sollte.

Veranstalter der beliebten regionalen LAN-Party ist der Verein Computerfreunde Karlsdorf-Neuthard. Seit Vereinsgründung Ende 2001 haben die etwa 50 Computerfreunde schon verschiedene Lan-Parties veranstaltet. Zur CXT im vergangenen Jahr kamen 600 Gäste, sagt Vereinsvorstand Patrick Oettinger. Für die 14. Auflage des Gamer-Treffs hatte der Verein wieder mindestens 400 volljährige Teilnehmer erwartet, die sich über das letzte Wochenende im August in verschiedenen Computerspielen messen wollten.

Dabei können die Besucher, die bei der Registrierung ihre Volljährigkeit nachweisen müssen, mitgebrachte Spiele einsetzen und an vom Verein organisierten Wettbewerben teilnehmen. Dass dabei auch Counter-Strike, Call of Duty oder andere gemeinhin als "Killerspiele" bezeichnete Games gespielt werden, war der Gemeinde angesichts der hitzigen öffentlichen Debatte offenbar zu heikel. Bürgermeister Sven Weigt (CDU) machte im Telefongespräch mit Vereinsvertretern unmissverständlich klar, bei der 14. CXT im August sei auf "Killerspiele" zu verzichten. Der Verein sieht sich daher veranlasst, die Lan-Party ganz abzusagen.

"Im August findet keine Party statt", bestätigt Bürgermeister Weigt gegenüber heise online und verweist auf ein später geplantes Gespräch mit dem Verein und Gemeindevertretern. Bei der Entscheidung, die "Killerspiele" von den Veranstaltungen verbannen zu wollen, sieht der Bürgermeister eine breite Mehrheit hinter sich. Lehrer in der Gemeinde und die örtliche Polizei befürworteten das ebenso wie der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU). Rech hatte angekündigt, gegen Gewaltspiele "ganz klare Kante" zeigen zu wollen. Die Innenministerkonferenz macht sich inzwischen für ein Verbot der Spiele stark

Oettinger vermutet deshalb politischen Druck hinter dem plötzlichen Kurswechsel der Gemeinde. Er will die bestehenden Brücken zur Gemeinde aber nicht einreißen und setzt auf das geplante Gespräch mit dem Bürgermeister. Bei zahlreichen größeren und kleineren Veranstaltungen hätten Computerfreunde und Gemeinde bisher gut zusammengearbeitet, sagt Oettinger, der Verein sei auch unterstützt worden. Nach dem Amoklauf von Winnenden habe man sich zusammengesetzt und gemeinschaftlich eine Lösung für eine Lan-Party an Ostern gefunden, die mit ein paar Änderungen im Programm dann auch stattgefunden habe.

Die Rahmenbedingungen für die bisher gute Zusammenarbeit haben sich nun offenbar geändert. Für den Verein bedeutet die Absage auch ein finanzielles Risiko. Durch Vorleistungen und die Rücküberweisung von "mehreren tausend Euro an Eintrittsgeldern" sei der Fortbestand des Vereins gefährdet, heißt es auf der Website der Computerfreunde. Unterdessen laufen in Karlsdorf-Neuthard die Vorbereitungen für das internationale Jugendturnier des örtlichen Schützenvereins weiter.

Danke für Eure Aufmerksamkeit

Phoenyx

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geschrieben von Gerhard , Juli 06, 2009

Ich halte es für grundlegend falsch sich gegenseitig die vermeintliche Schuld zuzuschieben. Bei vielen Menschen ist das Bild des Sportschießens wohl noch immer von Vorurteilen geprägt. Dabei gibt es alleine in Deutschland rund 15.000 Schützenvereine mit 1.500.000 Mitgliedern die für fast 350.000 Kinder und Jugendliche eine von der Deutschen Sportjugend anerkannte Kinder- und Jugendarbeit leisten.
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Phoenyx
Schützen Verein und Computerspiele
geschrieben von Phoenyx , Juli 06, 2009

Hallo Gerhard,

du hast Recht es geht in meinem Artikel auch nicht um Schuldzuweisungen, es geht auch nicht darum das Vereine sicher eine gute Jugendarbeit leisten.

Und doch ist die Ausbildung an Waffen und der Zugang dazu der einzige Grund warum Kinder Kinder erschiessen. Das steht außer Frage.

Ich verlange hier bloß Gleichberechtigung das heist, wenn so genannte Killer Spiele Events verboten werden dann auch sowas. Und glaube mir Computer Spieler im Alter und in Verbänden gibt es sicher mehr als 350k.

Und wenn ich dann Plakate wie "Schiessen auf dem Schulhof" sehe dann weis ich warum meine Kinder eher Computer Spielen werden als an eine Waffe gelassen zu werden.

Und ja ich kann mit Waffen umgehen und ich weis wie es ist wenn Menschen erschossen werden.

G Phoenyx

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geschrieben von Gerhard , Juli 06, 2009

Wir legen großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umfang mit unseren Sportgeräten. Dabei ist es egal ob es sich um Luftdruck-, Kleinkaliber- oder Großkaliberwaffen handelt. Ein direkter Treffer kann bei allen Waffen tödlich enden. Das gilt übrigens auch für Baseball- oder Golfschläger. Wir Sportschützen sind aber nicht bereit nach jedem Amoklauf irgendeines Geistesgestörten weiteren unsinnigen Einschränkungen unserer Sportart zuzustimmen nur um in der Öffentlichkeit gut dazustehen. Das wäre reiner Populismus.
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Phoenyx
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geschrieben von Phoenyx , Juli 06, 2009

Wie gesagt auch das glaube ich doch wenn ich bei den Weinfesten in unserer Gegend wo es immer wieder mal die Möglichkeit gibt zu schiessen sehe das 12 jährige besser treffen als ich dann weis ich das es egal ist wie der Umgang ist eine Waffe ist eine Waffe und nur zu einem Zweck erfunden worden zum Töten. Ein Baseball- oder Golfschläger ist sicher auch tötlich wenn ich richtig treffe aber nunmal keine Waffe und nicht zum Töten enwickelt sondern als Sportgerät.

Fakt ist und bleibt hätten die Täter ob nun in Winnenden oder anderswo keine Zugang zu Waffen gehabt dann hätten Sie auch niemand erschiessen können und ich denke das wir uns einig sind das ein Täter der eine Waffe in der Hand hat 10 bis 100 mal schwerer zu überwältigen ist wie einer der nen Baseball oder Golfschläger in der Hand hat und gerade Lächerlich erscheint dagegen eine Gamepad für ein Spiel.

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geschrieben von Gerhard , Juli 06, 2009

Der ungehinderte Zugang zu einer Waffe ist sicherlich ein Grund dafür wie Tim seine perfide Idee möglichst viele Menschen umzubringen letztendlich umgesetzt hat. Aber ist er auch die Ursache für den Amoklauf? Ich denke nicht.
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Phoenyx
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geschrieben von Phoenyx , Juli 06, 2009

War ein Computerspiel die Ursache???? Sicher nein, hier gab es viele Gründe. Aber sicher ist eins Ohne Waffe wäre es nicht passiert und ohne den freien Zugang dazu.

Aber ich will hier auch nicht sagen das Mitglieder im Schützenverein oder Waffenlobbisten alles Mörder Killer oder Verrückte sind. Auf das Niveau von einigen unserer Politiker die Computer Spieler und Internetnutzer mit Drogenjunkies und Kinderschändern gleichsetzen muss ich mich nicht begeben.

Ich wollte mit diesem Post nur klartstellen das hier von unsere Regierung in die Falsche Richtung gearbeitet wird. Das hier Veranstaltungen die anbieten Elternbeiräte zuzulassen und von jedem Spieler einen Altersnachweis verlangen, abgesagt werden müssen weil ein Politiker es wünscht.

Aber an der Stelle wo die Fehler gemacht werden nämlich daheim in der Wohnung bei den Eltern (dies betrifft Waffen und Computerspiele mit Tötungsinhalten) wird gar nicht erst angesetzt. Aber was solls heute macht ein 12 Jähriger seinen Eltern ja schon oft was vor am Rechner. Nein ganz ehrlich hier ist genauso wie beim Zensurgesetz der Ansatz falsch. Man versucht hier mit Verboten und Sperren das Pferd von hinten aufzuzäumen.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Juli 2009 um 11:00 Uhr
 


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